Behandlung


Die Behandlung Ihres Tieres erfolgt bei mir aus einer Kombination verschiedener Methoden, wobei neben der Schulmedizin mein "Hauptwerkzeug" natürlich die Chiropraktik bleibt. 

Zusätzlich bediene ich mich je nach Bedarf einiger Fascientechniken aus dem Bereich der Osteopathie und behandle Triggerpunkte manuell und mittels dry needling.

Sollten wir bei der manuellen Untersuchung auf zugrundeliegende subklinische Organprobleme stoßen, kombiniere ich ebenso Methoden aus verschiedenen medizinischen Fachgebieten wie Schulmedizin, Osteopathie, Akupressur, Phytotherapie.


 Behandlungsablauf:

1. Befunderhebung

  • Anamnese

Eingangsgespräch mit dem Besitzer über das Tier und dessen Symptome, Vorbefunde von überweisenden Kollegen, etc.

  • Körperhaltung

Beurteilung von u.a. Asymmetrien, Gliedmaßenstellung, Rückenlinie, Kopf-/Hals Haltung

  • Gangbildanalyse

Beurteilung von u.a. Fußung, Lahmheiten, Bewegungsabläufe, Symmetrien/Asymmetrien im Bewegungsmuster

  • Statische Palpation

Beurteilung von u.a. spinaler Temperatur, Muskeltonus, -atrophien, Verspannungsmuster, Entzündungen

  • Bewegungspalpation

Überprüfung der Beweglichkeit aller Gelenke in deren jeweiligen Bewegungsrichtungen


2. Therapie

  • Adjustments

gezielter, sanfter Impuls mit hoher Geschwindigkeit zur Wiederherstellung der Beweglichkeit des jeweiligen Gelenkes

je nach Situation arbeite ich dabei nur mit den Händen oder auch mit Zuhilfenahme einer Adjustierungshilfe (z.B.: Activator)

  • Fascientechniken/Osteopathie

Auflösung myofascialer Restriktionen - durch gezielte Griffe werden Spannungen und Verklebungen gelöst und Beweglichkeit und Elastizität wieder hergestellt

  • Triggerpunkttherapie z.B.: "dry needling"

Punkte in der Muskulatur und Bindegewebe, die durch Überlastung oder traumatische Überdehnung als schmerzhafte Verhärtungen tastbar sind, werden mittels "dry needling" (spezielle "Nadelungstechnik" ohne Injektat) oder speziellem Druck behandelt.

  • zusätzliche Techniken werden nach Bedarf angewandt


3. Hausaufgaben

  • Dehn-/Kräftigungsübungen, Vibrationsmassage, etc.

Rehabilitationsmaßnahmen die sie zu Hause durchführen können um die manuelle Therapie weiter zu unterstützen und zu einem dauerhaftem Erfolg zu führen

 

Die Anzahl der notwendigen Nachbehandlungen variiert  je nach zugrundeliegender Ursache und Individuum. Ein individueller Behandlungsplan wird je nach Diagnosenstellung, Ursache und Verlauf gestellt.

Meist sind nach Erstvorstellung 1-3 Folgebehandlungen notwendig um eine deutliche dauerhafte Besserung zu erzielen.

 

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen zur Erhaltung bzw. weiteren Besserung des erreichten Status sind dringend anzuraten - in der Regel alle 3-6 Monate.

Bei chronischen degenerativen Erkrankungen (HD, ED, Cauda Equina, etc.) sind oftmals kürzere Behandlungsintervalle zu wählen.